Schablonenreinigung

Erhöhte Produktionszuverlässigkeit durch maschinelle Schablonenreinigung

Hinsichtlich der Produktionszuverlässigkeit ist grundsätzlich die maschinelle Schablonenreinigung der manuellen Reinigung von Druckschablonen vorzuziehen. Dies ermöglicht es, dauerhaft reproduzierbare Reinigungsergebnisse zu erzielen, die bei der manuellen Reinigung nicht gegeben sind. Des Weiteren kommt es bei der manuellen Reinigung häufig zur mechanischen Beschädigung z.B. von empfindlichen Fine-Pitch Aperturen.

Auch der bekannte Industriestandard IPC empfiehlt in seiner Richtlinie „IPC 7526“ den Einsatz einer Reinigungsanlage anstelle einer manuellen Reinigung. Nur so können alle Produktionsanforderungen eingehalten werden.

Prinzipiell stehen als Anlagenkonzepte für die maschinelle Schablonenreinigung Spritzanlagen oder Tauchanlagen mit Ultraschall zur Verfügung, in denen je nach Bauart lösemittel- oder wasserbasierende Reiniger eingesetzt werden können. Die Reinigungsanlagen unterscheiden sich ferner in der Anzahl der Bearbeitungskammern, die für die verschiedenen Prozessschritte Reinigung, Spülung und Trocknung zur Verfügung stehen. So kann der gesamte Reinigungsprozess in einer oder mehreren Arbeitskammern stattfinden. Besonders bewährt haben sich Reinigungsanlagen in Edelstahlbauweise. Als Reinigungsgut kommen grundsätzlich herkömmliche Stahlschablonen, Fine-Pitch oder Nano-Coated Schablonen sowie Drucksiebe in Frage.

Bei der Reinigung von Pump Print Schablonen ist besonders das Verhältnis von Dicke zur Aperturgröße im Vergleich zur Standard SMT Schablone zu beachten. Daher ist im Vergleich zu typischen SMT-Schablonen mit längeren Reinigungszeiten zu rechnen

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