Rotierende und linear verfahrende Sprüharme in der Spritzreinigung
Christoph Karl, Kristyna Zakova
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Brief Insight
Spritzverfahren sind in der Elektronikreinigung weit verbreitet. In der Praxis kommt immer wieder die Frage auf, ob linear verfahrende Sprüharme bessere und reproduzierbarere Ergebnisse liefern als rotierende. Dieses Whitepaper geht dem mit Versuchen nach und vergleicht Volumenstrom und Reinigungswirkung beider Verfahren.
Lieferform: PDF
Artikelnummer: DE-2602-01
Whitepaper
Rotierende und linear verfahrende Sprüharme in der Spritzreinigung
Abstract
Spritzverfahren sind die häufigste Gruppe der Reinigungsverfahren in der Elektronikreinigung. Beim Spritzverfahren wird Relativbewegung zwischen auf Sprüharmen montierten Düsen und Reinigungsgut genutzt, um alle Bereiche des Gutes mit Reiniger zu beaufschlagen. Die Sprüharme bewegen sich in Batch Anlagen entweder in Rotation wie die Blätter eines Ventilators oder linear, z.B. mit konstanter Geschwindigkeit von links nach rechts und wieder zurück.
Kunden stellten in der Vergangenheit häufig Fragen, ob linear verfahrende Arme besser als rotierende wären und ob nur lineare Prozesse reproduzierbare Ergebnisse liefern. Diese Frage wurde aufgegriffen und mittels verschiedener Versuche untersucht. Versuchsergebnisse, die sowohl den lokalen Volumenstrom als auch die Reinigungswirkung beider Verfahren vergleichen, werden in diesem Whitepaper präsentiert, um die Fragen wissenschaftlich zu beantworten.
Inhaltliche Schwerpunkte
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Komponenten des Sprühsystems in Batch Anlagen
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Volumenstromverteilung bei Armbewegung
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Versuch zur Reinigungswirkung
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Ergebnisdiskussion
Kategorie: Baugruppenreinigung | Anfrage: Auf die Merkliste
Christoph Karl
Projektingenieur Applied Research
Christoph Karl studierte Maschinenbau mit Spezialisierung Werkstofftechnik zum Abschluss Dipl.Ing. und arbeitete im Anschluss an der University of Birmingham sowie in der automobilen Zulieferindustrie.
Bei Zestron ist der in der Applied Research Group aktiv und betreut Themen und Forschungsprojekte zur Messtechnik, Analytik, Anlagentechnik und Design of Experiment (DoE).
In der Applied Research Group entwickelt er in Zusammenarbeit mit F&E und Anwendungstechnik neue Verfahren, um Reinigung unter Komponenten zu analysieren und präsentiert Ergebnisse sehr zielgruppenorientiert.
Kristyna Zakova
Projektingenieur Applied Research
Kristyna Zakova studierte Maschinenbau mit Schwerpunkt Fertigungstechnik und Qualitätsmanagement an der Westböhmischen Universität Pilsen und arbeitete während des Studiums im Material Innovation Labor bei einem LED-Hersteller. Anschließend war sie im Qualitätsmanagement bei einem Anlagenhersteller für industrielle Reinigungsanlagen tätig, wo sie auch für Anlagentests und FACs zuständig war.
Bei Zestron ist sie im Bereich Applied Research tätig und arbeitet an Forschungsprojekten intern sowie in Kooperation mit externen Partnern. Ihr Fokus liegt auf Analytik, insbesondere Ionenchromatographie und technische Sauberkeit, sowie der Erforschung neuer analytischer Methoden und der Anforderungen an die Reinigung anspruchsvoller Oberflächen. Dank ihrer praktischen Erfahrungen aus Labor und Anlagenbau legt sie großen Wert auf die Umsetzbarkeit und den realen Nutzen der Forschungsergebnisse.