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Technische Sauberkeit nach VDA 19 systematisch umsetzen
Partikelbedingte Risiken entlang der Lieferkette erkennen, wirtschaftlich bewerten und mit einem auf Ihre Prozesse abgestimmten TecSa-Konzept reduzieren – auf Basis langjähriger Projekterfahrung.
Technische Sauberkeit entlang der LieferketteTecSa-Anforderungen und Richtlinien sicher einordnen
Technische Sauberkeit beschreibt den kontrollierten Umgang mit partikulären Verunreinigungen, die die Funktion, Qualität oder Zuverlässigkeit eines Bauteils beeinträchtigen können.
In der Automobilindustrie spielt Technische Sauberkeit (TecSa) seit vielen Jahren eine zentrale Rolle. Durch die zunehmende Elektromobilität, beispielsweise bei Batterie-Management-Systemen und Invertern, sowie durch Kamerasysteme für automatisierte Fahrfunktionen steigen die Anforderungen weiter.
Partikel können an zahlreichen Stellen innerhalb einer komplexen Liefer- und Fertigungskette entstehen. Um partikelbedingte Ausfälle zu vermeiden, müssen Anforderungen deshalb nicht nur am Endprodukt, sondern entlang der gesamten Wertschöpfungskette berücksichtigt werden.
Richtlinien und Standards wie VDA 19, ISO 16232, der ZVEI-Leitfaden „Technische Sauberkeit in der Elektrotechnik“ und IEC TR 61191-7 schaffen hierfür eine wichtige Grundlage. Sie unterstützen bei der Partikelanalyse sowie bei der systematischen Gestaltung von Prozessen, Abläufen und Verantwortlichkeiten.
Technische sauberkeit NACH VDA 19Partikelreduktion zwischen Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit
Bauteile und Oberflächen vollständig frei von Partikeln und Fasern herzustellen, ist technisch kaum realisierbar und wirtschaftlich meist nicht sinnvoll.
Entscheidend ist vielmehr, potenziell schädliche Partikel so weit zu reduzieren, dass sie weder die Produktion noch die Funktion und Zuverlässigkeit des späteren Produkts beeinträchtigen.
Alternativ kann untersucht werden, ob vorhandene Partikel für die jeweilige Anwendung unkritisch sind. Auf dieser Grundlage können Hersteller und Anwender eine technisch begründete und wirtschaftlich tragfähige Sauberkeitsspezifikation festlegen.
Eine wirksame TecSa-Strategie muss daher technische Machbarkeit, partikelbedingte Risiken und wirtschaftliche Auswirkungen gemeinsam betrachten. Dafür ist ein ganzheitlicher und iterativer Ansatz erforderlich, der relevante Einflussfaktoren entlang der gesamten Prozesskette berücksichtigt.
Das folgende Schema zeigt die wesentlichen Einflussbereiche und Schritte zur Reduzierung partikelbedingter Risiken im Produktionsprozess.
Tecsa-ManagementTechnische Sauberkeit im Unternehmen verankern
Ein wirksames TecSa-Management umfasst nicht nur die Durchführung einzelner Partikelanalysen. Es verbindet technische Anforderungen, Prozesse, Verantwortlichkeiten und wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu einem abgestimmten Gesamtkonzept.
Beim Aufbau und bei der Umsetzung müssen deshalb alle Phasen des Workflows berücksichtigt werden. Verantwortliche aus den relevanten Unternehmensbereichen sollten frühzeitig einbezogen und gezielt mit den Anforderungen der Technischen Sauberkeit vertraut gemacht werden.
So wird Technische Sauberkeit nicht erst am Ende des Produktionsprozesses geprüft, sondern bereits bei der Planung, Beschaffung, Fertigung, Verpackung und weiteren Prozessgestaltung berücksichtigt.
Unabhängiger Dienstleister für Technische SauberkeitUnsere Unterstützung für Ihr TecSa-Konzept
Die systematische Umsetzung Technischer Sauberkeit erfordert Erfahrung in der Bewertung partikelbedingter Risiken sowie ein Verständnis für technische, organisatorische und wirtschaftliche Zusammenhänge.
ZESTRON unterstützt Sie als unabhängiger Dienstleister für Technische Sauberkeit bei:
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der Entwicklung und Umsetzung eines auf Ihre Prozesse abgestimmten TecSa-Konzepts
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der Einordnung technischer Anforderungen, Normen und Standards, beispielsweise VDA 19
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der Bewertung relevanter Partikelarten, Partikelquellen und möglicher Auswirkungen
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der Ableitung geeigneter Maßnahmen zur Reduzierung partikelbedingter Risiken
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der Berücksichtigung von technischer Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit
Ziel ist kein allgemeines Standardkonzept, sondern ein Vorgehen, das zu Ihren Produkten, Fertigungsprozessen, Qualitätsanforderungen und betrieblichen Rahmenbedingungen passt.
Das folgende Schaubild zeigt den Regelkreis für die systematische Umsetzung Technischer Sauberkeit – von der Analyse und Risikobewertung bis zur Umsetzung und fortlaufenden Prozessoptimierung.
Die Gewährleistung Technischer Sauberkeit erfordert mehr als die Bestimmung der Partikelanzahl. Ebenso relevant sind die Partikelart, das Material, die Größe, die mögliche Beweglichkeit, die Partikelquelle und die potenziellen Auswirkungen auf das Bauteil.
Erst durch die gemeinsame Betrachtung dieser Faktoren lässt sich beurteilen, welche Partikel für die jeweilige Anwendung kritisch sind und welche Maßnahmen technisch und wirtschaftlich sinnvoll sind.
Der Regelkreis unterstützt dabei, Ursachen systematisch einzugrenzen, geeignete Maßnahmen abzuleiten, diese in den Prozess zu übertragen und ihre Wirksamkeit anschließend zu überprüfen.
Technische SauberkeitIndividuelles TecSa-Konzept für Ihre Prozesse
Sie möchten Technische Sauberkeit in Ihrer Produktion systematisch umsetzen, bestehende Anforderungen bewerten oder partikelbedingte Risiken gezielt reduzieren?
Mit unserer Projekterfahrung und Branchenkenntnis unterstützen wir Sie dabei, ein auf Ihre Produkte, Prozesse und Qualitätsanforderungen abgestimmtes TecSa-Konzept zu entwickeln und umzusetzen.
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Partikuläre Verunreinigungen können die Zuverlässigkeit bestückter Leiterplatten beeinträchtigen.
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Steigende Anforderungen an Zuverlässigkeit und Langlebigkeit machen Technische Sauberkeit zu einem wichtigen Faktor in der Elektronikfertigung.
Das Whitepaper zeigt, wie Sauberkeitsspezifikationen praxisnah festgelegt, Abweichungen bewertet und ergänzende Verfahren wie die Frittspannungsanalyse für die Risikobewertung eingesetzt werden können.