qualitätsstandards in der Automobilproduktion sichern

Thermisches Risiko nach Klimastresstest bewertet

Wie ZESTRON einen Lieferanten bei der fachlichen Bewertung von Auffälligkeiten unterstützte und neue Einkaufsspezifikationen für PCBs zur Absicherung der Produktion entwickelte.

— Schadensabhilfe Wenn Auffälligkeiten im Klimastresstest die Lieferfähigkeit gefährden

In der Automobilindustrie können Auffälligkeiten in Zuverlässigkeitstests schnell zu erheblichem Handlungsdruck führen. Besonders kritisch wird es, wenn elektronische Baugruppen unter feuchtklimatischer Belastung auffällig werden und daraus Risiken für Qualität, Sicherheit oder Lieferfähigkeit abgeleitet werden.

In diesem Fall stellte ein führender Automobilhersteller bei einem routinemäßigen Klimastresstest Auffälligkeiten an einer elektronischen Baugruppe fest. Der betroffene Lieferant musste kurzfristig klären, ob die Anforderungen erfüllt wurden, wie das potenzielle Risiko fachlich einzuordnen ist und welche Maßnahmen zur Absicherung der laufenden Produktion erforderlich sind.

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— Schadensabhilfe & RisikobewertungDer Fall im Überblick

Ausgangssituation:
Auffälligkeiten an einer elektronischen Baugruppe nach einem routinemäßigen Klimastresstest.

Kundenanforderung:
Klärung der vermuteten unzureichenden Isolation auf der Oberfläche der Baugruppe und Verbesserung der Feuchteresistenz.

Risiko:
Mögliche Liefersperre, Schadenersatzforderungen und Gefährdung der gesamten Produktionskette.

Unterstützung durch ZESTRON:
Fachliche Bewertung der Auffälligkeiten und Entwicklung neuer Einkaufsspezifikationen für die eingesetzten PCBs.

Ziel der Spezifikationen:
Verbesserung von Feuerbeständigkeit und Durchschlagsfestigkeit.

Ergebnis:
Das potenzielle thermische Risiko wurde fachlich adressiert. Die Produktion konnte ohne Unterbrechung fortgeführt werden.


— herausforderung Klimastresstest löst kritischen Klärungsbedarf aus

Der unmittelbare Handlungsbedarf entstand durch Auffälligkeiten, die ein führender Automobilhersteller bei einem routinemäßigen Klimastresstest an einer elektronischen Baugruppe feststellte. Aus Kundensicht war zu klären, ob die Isolation auf der Oberfläche der Baugruppe unter feuchtklimatischer Belastung ausreichend ist.

Die Bewertung war für den Lieferanten besonders wichtig, weil der Automobilhersteller aus den Auffälligkeiten ein potenzielles thermisches Risiko ableitete. Damit ging es nicht allein um ein Testergebnis, sondern um die Frage, ob die elektronische Baugruppe weiterhin für die laufende Produktion eingesetzt werden kann.

Ohne eine fachlich nachvollziehbare Klärung drohten eine Liefersperre, mögliche Schadenersatzforderungen und Auswirkungen auf die gesamte Produktionskette. Entscheidend war deshalb, die Auffälligkeiten technisch einzuordnen, die bestehenden Lieferspezifikationen zu bewerten und geeignete Maßnahmen zur Absicherung der Produktion abzuleiten.

Reinigung elektronischer Baugruppen zur Sicherstellung von Feuchterobustheit und Qualitätsstandards in der Automobilproduktion. | © hamster – stock.adobe.com
Defekte elektronische Baugruppe mit potenziellem Risiko für thermisches Ereignis – Fallstudie zur Qualitätsanalyse | © Zestron

— analysePotenzielles thermisches Ereignis fachlich bewerten

Zur Klärung der Reklamation wandte sich der Lieferant an ZESTRON. Im Mittelpunkt stand die Frage, ob die im Klimastresstest festgestellten Auffälligkeiten auf ein potenzielles thermisches Ereignis hinweisen könnten und wie dieses Risiko im Rahmen der bestehenden Lieferspezifikationen zu bewerten ist.

Die Bewertung zeigte, dass die Auffälligkeiten innerhalb der bestehenden Lieferspezifikationen lagen. Damit war die formale Anforderung erfüllt. Aus Sicht des Automobilherstellers blieb jedoch offen, ob die bestehenden Anforderungen ausreichen, um das potenzielle thermische Risiko unter feuchtklimatischer Belastung nachvollziehbar zu adressieren.

Deshalb wurde nicht nur der einzelne Befund aus dem Klimastresstest betrachtet. Entscheidend war die fachliche Einordnung im Zusammenhang mit der vermuteten unzureichenden Isolation auf der Baugruppenoberfläche, der geforderten Verbesserung der Feuchteresistenz und den Anforderungen an die eingesetzten PCBs. Auf dieser Grundlage konnten geeignete Maßnahmen abgeleitet werden.

— lösung Neue PCB-Einkaufsspezifikationen zur Absicherung des thermischen Risikos

Auf Basis der technischen Bewertung entwickelte ZESTRON neue Einkaufsspezifikationen für die eingesetzten PCBs. Ziel war es, die Anforderungen an die Leiterplatten so zu schärfen, dass das potenzielle thermische Risiko aus Sicht des Automobilherstellers nachvollziehbar adressiert werden konnte.

Im Fokus standen dabei relevante Material- und Isolationseigenschaften der PCBs, insbesondere das Brandverhalten und die Durchschlagsfestigkeit. Diese Eigenschaften wurden in den neuen Spezifikationen gezielt berücksichtigt, um die Bewertung der Auffälligkeiten aus dem Klimastresstest in konkrete Anforderungen für die PCB-Beschaffung zu überführen.

Für den Lieferanten entstand dadurch eine belastbare Grundlage, um die Reklamation fachlich zu klären, die Bedenken des Automobilherstellers aufzugreifen und die laufende Produktion abzusichern.


 

Wobei können wir Sie unterstützen?

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