Anlagenstillstände verkürzen: Warum die richtige manuelle Reinigung bei Reflowöfen & Co. entscheidend ist
Rückstände und Verschmutzungen in Reflowöfen, Sinterpressen oder Trocknungsöfen können Produktionsprozesse beeinträchtigen und den Reinigungsaufwand erhöhen. Während die Reinheit elektronischer Baugruppen genau überwacht wird, geraten Produktionsanlagen und Werkzeuge dabei leicht aus dem Fokus. Eine regelmäßige und gezielte manuelle Reinigung trägt dazu bei, Anlagen zuverlässig zu betreiben und Stillstandszeiten möglichst kurz zu halten.
Saubere Anlagen, stabile ProzesseWarum sollten Reflowöfen und Sinterpressen regelmäßig gereinigt werden?
Nicht nur die Wahl des richtigen Reinigungsmittels ist entscheidend, sondern auch eine regelmäßige Reinigung. Da die Reinigung von Reflowöfen meist manuell erfolgt, bindet sie Mitarbeiterkapazitäten und erfordert Anlagenstillstände. Unter Zeit- und Kostendruck werden notwendige Reinigungsintervalle deshalb häufig verlängert, mit möglichen Folgen für Prozessstabilität und Anlagenverfügbarkeit.
Weniger Rückstände, weniger StillstandWelche Folgen haben Rückstände im Reflowofen?
Während des Lötprozesses können sich verdampfende Flussmittel sowie Ausgasungen aus Lotpaste und Lötstopplack auf den Oberflächen des Reflowofens ablagern. Werden diese Rückstände nicht regelmäßig entfernt, können sie den Lötprozess beeinträchtigen:
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Erforderliche Spitzentemperaturen werden in einzelnen Heizzonen nicht mehr zuverlässig erreicht.
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Das Lötprofil kann instabil werden und die Prozesssicherheit sinken.
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Rückstände und Gasemissionen können nachfolgende Baugruppen verunreinigen und deren Qualität beeinträchtigen.
Regelmäßige Reinigung reduziert Aufwand und Stillstandszeiten
Vergleichbare Anforderungen bestehen bei Sinterpressen und Trocknungsöfen für Sinterpasten. Auch dort muss entstehende Sinterorganik regelmäßig von den Anlagen entfernt werden.
Entscheidend ist dabei der richtige Zeitpunkt: Werden Verschmutzungen frühzeitig entfernt, können hartnäckige Ablagerungen vermieden werden. Dadurch lassen sich Reinigungsaufwand, Anlagenstillstände und Wartungskosten reduzieren.
Darauf kommt es bei der Anlagenreinigung an Welche Faktoren sind bei der Reinigung von Lötwelle, Reflow- und Trocknungsöfen entscheidend?
Neben der Reinigungsleistung des eingesetzten Mediums gibt es drei wesentliche Faktoren, die Anwender und Prozessverantwortliche bei der Auswahl oder Optimierung ihres Reinigungsprozesses berücksichtigen sollten.
Da die Reinigung direkt an oder im Ofen erfolgt, kommen Mitarbeitende zwangsläufig in engen Kontakt mit dem Reinigungsmittel. Deshalb sollte die Arbeitssicherheit bei der Auswahl eines Reinigers an erster Stelle stehen.
Idealerweise zeichnet sich ein Reiniger durch folgende Eigenschaften aus:
- keine gesundheitsgefährdende Kennzeichnung
- nicht brennbar bzw. kein Flammpunkt
- geringe Geruchsentwicklung
- sichere Anwendung auch in geschlossenen oder schwer zugänglichen Anlagenbereichen
Ein arbeitssicheres Produkt reduziert nicht nur Risiken für die Mitarbeitenden, sondern vereinfacht auch die Handhabung im täglichen Einsatz.
Jede Reinigung eines Löt- oder Trocknungsofens erfordert einen Anlagenstillstand. Während dieser Zeit kann weder produziert werden noch stehen die eingesetzten Mitarbeitenden für andere Aufgaben zur Verfügung. Um die Stillstandszeiten möglichst gering zu halten, sollte der Reinigungsprozess daher so effizient wie möglich gestaltet werden.
Dabei sind insbesondere zwei Faktoren entscheidend:
- Anwendung auf warmen Oberflächen: Der Reiniger sollte bereits eingesetzt werden können, bevor der Ofen vollständig abgekühlt ist. Dadurch entfällt die oftmals lange Wartezeit bis zur Reinigung.
- Kurze Einwirkzeiten: Eine leistungsfähige Formulierung löst Rückstände schnell und reduziert den manuellen Reinigungsaufwand.
Je schneller die Reinigung abgeschlossen ist, desto eher kann die Anlage wieder produktiv genutzt werden.
Neben Arbeitssicherheit und Effizienz spielt auch die Verträglichkeit des Reinigers eine wichtige Rolle. Aluminium- und Epoxy-Oberflächen sollten durch den Reiniger nicht angegriffen werden. Das Medium sollte auch frei von Inhaltsstoffen sein, die Rückstände auf den Ofen- und Wellenoberflächen hinterlassen. Dadurch werden schädliche Niederschläge auf den Baugruppenoberflächen bei Wiederinbetriebnahme der Anlagen vermieden, die die Produktqualität beeinträchtigen und zusätzliche Prozessrisiken verursachen können.
Wichtige Anforderungen sind daher:
- hohe Materialverträglichkeit
- rückstandsfreie Reinigung
- keine negativen Auswirkungen auf nachfolgende Fertigungsprozesse
- gute Umweltverträglichkeit
Reinigungsleistung trifft Prozessanforderungen Wasserbasierter Reiniger für Reflow- und Lötöfen
Wasserbasierte Reiniger vereinen diese Anforderungen in vielen Fällen besonders gut und stellen daher häufig die bevorzugte Lösung für die manuelle Ofenreinigung dar.
VIGON RC 303 wurde speziell für diese Anwendung entwickelt. Der wasserbasierte Reiniger entfernt hartnäckige Rückstände in Reflowöfen, Wellenlötanlagen sowie Trocknungsöfen für Sinterpasten und lässt sich auf kalten wie auch warmen Oberflächen von 20 bis 50 °C einsetzen.
In drei Schritten zur sauberen AnlageSo funktioniert die manuelle Reinigung von Reflow- und Lötöfen
Die beschriebene manuelle Reinigung eignet sich für Reflowöfen, Wellenlötanlagen, Sinterpressen und Trocknungsöfen für Sinterpasten.
1 | Reinigungsmedium auf die kalten bzw. handwarmen Oberflächen aufsprühen und etwa 3–5 Minuten einwirken lassen.
2 | Gelöste Rückstände mit einem fusselfreien Papier oder Tuch abwischen.
3 | Gereinigte Oberflächen an der Luft trocknen lassen.
Der Vorher-Nachher-Vergleich zeigt,
wie deutlich sich Ablagerungen in einem SMT-Lötofen
durch eine gezielte manuelle Reinigung reduzieren lassen.
Effizient reinigenVIGON RC 303 für die manuelle Anlagenreinigung
VIGON RC 303 ist ein wasserbasierender Reiniger, welcher speziell zur Beseitigung hartnäckiger Rückstände in Reflow-Öfen, Wellenlötanlagen und Sinterpastentrocknungsöfen entwickelt wurde. Er bietet eine hohe Reinigungseffizienz bei gleichzeitiger Maximierung der Anlagenverfügbarkeit.
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Kurze Anwendungszeit
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Auf kalten als auch warmen Oberflächen (20–50 °C) einsetzbar
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Hervorragenden Materialverträglichkeit
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Kein Flammpunkt
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Hohe Arbeitssicherheit
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Besonders umweltverträglich
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Unterliegt keiner Kennzeichnungspflicht
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Geruchsarm
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Auch geeignet für die Vorreinigung von Kühlfallen
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Extratipp: Nutzung eines DruckpumpsprühersReinigung von Löt- und Trocknungsöfen einfacher gestalten
Speziell für das sekundenschnelle Einsprühen großer Oberflächen entwickelt, ist der handliche Druckpumpsprüher die ideale Hilfe bei der Reinigung von großflächigen Reflowöfen, Wellenlötanlagen sowie Trocknungsöfen.
Durch die verstellbare Sprühdüse sind verschiedene Sprühbilder von einem konischen Muster bis zu einem geraden Strahl möglich. Mit Hilfe des Sicherheitsventils wird ab 3 bar automatisch der Druck abgelassen.