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Wasser- und Energieverbrauch in der Baugruppenreinigung reduzieren

Wie Spülkonzept, Reinigungsmedium, Prozesstemperatur und Badpflege den Ressourcenverbrauch und die Wirtschaftlichkeit von Reinigungsprozessen beeinflussen.

— PROZESSEFFIZIENZ IN DER BAUGRUPPENREINIGUNG Wasser, Energie und Reinigungsmedium gezielt einsetzen

Bei der Reinigung elektronischer Baugruppen wirken sich viele Prozessparameter auf den Verbrauch von Wasser, Energie und Reinigungsmedium aus. Dazu gehören unter anderem das Anlagenkonzept, die Spülführung, die Prozesstemperatur, die Badpflege und die Standzeit des Reinigungsmediums.

Für Elektronikfertiger bedeutet das: Ein Reinigungsprozess sollte nicht nur die geforderte Reinigungsleistung zuverlässig erreichen, sondern auch unter stabilen und wirtschaftlichen Prozessbedingungen betrieben werden können. Entscheidend ist deshalb die fachliche Bewertung des gesamten Prozesses, von der Auswahl des Reinigungsmediums über die Anlagenkonfiguration bis zur regelmäßigen Kontrolle des Reinigungsbades.

ZESTRON unterstützt bei der Bewertung und Optimierung dieser Einflussfaktoren. Ziel ist ein Reinigungsprozess, der zur jeweiligen Baugruppe, zu den Rückständen, zum Durchsatz und zu den Anforderungen der Fertigung passt.

Haben Sie eine ähnliche Fragestellung zur Reinigungsanlage?

Beschreiben Sie kurz Ihre Anforderungen. ZESTRON unterstützt Sie bei der fachlichen Bewertung Ihres Reinigungsprozesses und der Auswahl eines passenden Anlagenkonzepts.


 

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— BaugruppenreinigungMaßnahmen für ressourcenschonendere Reinigungsprozesse

Um die Reinigung elektronischer Baugruppen ressourcenschonender auszulegen, gibt es verschiedene Ansatzpunkte in der Prozessführung, der Reinigungsstufe und der Spülstufe.

Bereits bei der Auswahl einer Reinigungsanlage kann berücksichtigt werden, wie Reinigungs- und Spülprozesse ausgelegt sind und welche Möglichkeiten zur Reduzierung von Wasser-, Energie- und Medienverbrauch bestehen.

Adsorber zur Filtrierung von Schwermetallen
Adsorber können Schwermetalle aus dem Reinigungsbad entfernen und dadurch die Nutzungsdauer des Reinigungsmediums verlängern.

Closed-loop System
Ein geschlossenes Kreislaufsystem ermöglicht die Aufbereitung und Wiederverwendung des Spülwassers und kann so einen abwasserfreien Spülprozess unterstützen.

Wahl eines wasserbasierten Reinigers
Wasserbasierte Reiniger können je nach Anwendung eine Alternative zu lösemittelbasierten Reinigern sein und die Prozessauslegung hinsichtlich Medienhandling, VOC-Gehalt und Badstandzeit unterstützen.

Reduzierung von Prozesstemperaturen
Niedrigere Prozesstemperaturen können den Energiebedarf für das Aufheizen und Bereitstellen von Reinigungsmedien reduzieren, sofern die geforderte Reinigungsleistung weiterhin zuverlässig erreicht wird.


— baugruppenreinigungMaßnahmen im Überblick

Im Folgenden werden die zuvor genannten Maßnahmen näher beschrieben, um ihre jeweiligen Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten im Reinigungsprozess elektronischer Baugruppen aufzuzeigen.

Das Bild zeigt ein Prozessschema eines Bypass-Kreislaufs mit einem Adsorber, der Schwermetallionen aus dem Reinigungskreislauf filtert. | © @Zestron
Prozessschemata in einem Bypass-Kreislauf

— adsorber Schwermetallentfernung mit Adsorbern

Im Reinigungsprozess eingesetzte Reinigungsmedien entfernen Rückstände wie Flussmittel und Partikel von elektronischen Baugruppen. Diese Verunreinigungen gelangen anschließend in das Reinigungsbad der Anlage. Darüber hinaus können sich im Reiniger und im Spülwasser Metallionen von Metallflächen wie Lötstellen, Lotdepots, Anschlüssen oder Kühlkörpern lösen.

Bei hohen Durchsätzen können sich dadurch im Laufe der Zeit relevante Ionenkonzentrationen in den Kreisläufen aufbauen. Ein in den Reinigungskreislauf integrierter Adsorber kann Schwermetallionen wie Kupfer, Zinn, Blei, Eisen, Zink, Nickel, Antimon oder Wismut gezielt herausfiltern. Dadurch lässt sich die Badpflege unterstützen und die Nutzungsdauer des Reinigungsmediums verlängern.

Zum Produkt Adsorber HM 1


— Reinigungsanlagen Ressourceneffizienz durch Closed-Loop-Systeme

Bei der Reinigung elektronischer Baugruppen spielt die Wahl des Spülsystems eine entscheidende Rolle für Wasserverbrauch, Abwasservolumen und Betriebskosten. Grundsätzlich wird zwischen Open-Loop- und Closed-Loop-Systemen unterschieden.

Beim Open-Loop-System wird das Spülwasser nach jedem Spülgang verworfen und direkt in die Kanalisation geleitet. Dies erfordert eine spezielle Genehmigung und führt zu einem hohen Wasserverbrauch sowie einem entsprechenden Abwasservolumen.

Closed-Loop-Systeme bieten eine ressourceneffiziente und wirtschaftliche Alternative. Hier wird das verwendete Spülwasser im System aufbereitet und wieder dem Prozess zugeführt. Mithilfe von Mischbettharz und Aktivkohlepatronen werden organische Verunreinigungen und Salze entfernt. Dadurch kann ein nahezu abwasserfreier Spülprozess realisiert und der Wasserverbrauch deutlich reduziert werden.

Unsere Ingenieure unterstützen Sie dabei, ein passendes Spül- und Reinigungskonzept für Ihre Anforderungen zu entwickeln.

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Das Bild zeigt ein Prozessschema eines Closed-Loop-Systems | © @Zestron
Prozessschemata Closed Loop

Das Bild zeigt eine Kundenberatung von ZESTRON zur Auswahl von Elektronikreiniger für die Baugruppenreinigung.  | © Zestron
Umweltschonende Elektronikreiniger

— Reinigungschemie Wasserbasierte Elektronikreiniger

Wasserbasierte Reinigungsprozesse haben nicht nur die früher mangels Alternativen üblichen entzündlichen Lösemittel abgelöst, sondern sich in den letzten Jahren auch als neuer Standard etabliert. Die VIGON©-Produkte mit der innovativen MPC®-Technologie unterstützen eine leistungsfähige und ressourcenschonendere Reinigung elektronischer Baugruppen.

  1. Halogenfrei: Wasserbasierte Reiniger enthalten keine Halogene, die in die Umwelt gelangen und schädliche Auswirkungen haben könnten.

  2. Niedriger VOC-Gehalt: Wasserbasierte Reiniger überzeugen durch einen niedrigen Gehalt an flüchtigen organischen Verbindungen, kurz VOC.

  3. Exzellente Badstandzeiten: Dank ihrer effizienten Filtrierbarkeit können wasserbasierte Reiniger länger verwendet werden. Das unterstützt längere Badstandzeiten und kann laufende Prozesskosten reduzieren.

  4. Niedrige Einsatztemperaturen: Reiniger auf Basis der MPC®-Technologie können bereits ab einer Einsatztemperatur von 40 °C ihre volle Leistung entfalten.

  5. Keine Entzündungsgefahr: Wasserbasierte Reiniger haben keinen Flammpunkt und sind dadurch sicherer in der Handhabung.

Bei der Auswahl des passenden Reinigungsmediums sollten neben der Materialverträglichkeit mit den Bestandteilen Ihrer Baugruppe und dem gewünschten Reinigungsergebnis auch Prozesstemperatur, Badstandzeit und Filtrierbarkeit berücksichtigt werden.

So lässt sich ein Reinigungsprozess auslegen, der zuverlässig arbeitet, lange Nutzungszeiten des Reinigungsmediums ermöglicht und laufende Kosten reduziert.

Finden Sie den passenden Reiniger


— Kompetente BeratungReinigungsprozess gezielt auslegen

Sie möchten Wasserverbrauch, Badstandzeit, Reinigungsmedium oder Prozesstemperatur in Ihrem Reinigungsprozess bewerten? ZESTRON unterstützt Sie bei der Auswahl geeigneter Reiniger, der Bewertung von Anlagen- und Spülkonzepten sowie bei der Auslegung eines stabilen Reinigungsprozesses für elektronische Baugruppen.

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