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VE-Wasser im Reinigungsprozess aufbereiten und Entsorgungskosten senken

Hoher VE-Wasserverbrauch und fehlende Einleitgenehmigung können die Baugruppenreinigung unnötig teuer machen. ZESTRON unterstützte einen Industriekunden dabei, das verwendete Spülmedium mehrfach aufzubereiten, die Entsorgungsmenge zu reduzieren und den Reinigungsprozess wirtschaftlicher auszulegen.

— VE-Wasser-Aufbereitung in der Baugruppenreinigung Wenn hoher VE-Wasserverbrauch zum Kostenfaktor wird

In der Baugruppenreinigung ist vollentsalztes Wasser ein wichtiger Bestandteil vieler Spülprozesse. Wird das verwendete VE-Wasser nach jedem Prozessdurchlauf entsorgt, können hohe Betriebskosten entstehen. Besonders kritisch wird dies, wenn keine Einleitgenehmigung vorliegt und das Spülmedium regelmäßig extern entsorgt werden muss.

In diesem Kundenprojekt führten zwei Faktoren zu Handlungsbedarf: veraltete Einkammer-Spritzanlagen mit hohem VE-Wasserverbrauch und die fehlende Möglichkeit, das verwendete Spülmedium direkt einzuleiten. Ziel war es, den Reinigungsprozess so anzupassen, dass VE-Wasser mehrfach genutzt und die zu entsorgende Menge deutlich reduziert werden kann.

ZESTRON unterstützte die technische Bewertung und entwickelte gemeinsam mit dem Anlagenpartner des Kunden ein Konzept zur Aufbereitung und Wiederverwendung des VE-Wassers im bestehenden Reinigungsprozess.

VE-Wasser im Reinigungsprozess effizienter nutzen?

Beschreiben Sie kurz Ihre aktuelle Reinigungssituation. ZESTRON unterstützt Sie bei der fachlichen Bewertung von VE-Wasserverbrauch, Spülprozess und möglicher Aufbereitung.


 

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— AusgangssituationVeraltete Anlage, hoher VE-Wasserverbrauch und teure Entsorgung

Der Kunde nutzte zwei ältere Einkammer-Spritzanlagen für die Reinigung elektronischer Baugruppen. Die Anlagen verbrauchten große Mengen VE-Wasser, das nach dem Einsatz nicht direkt eingeleitet werden konnte.

Da keine Einleitgenehmigung vorlag, musste das verwendete Spülmedium regelmäßig entsorgt werden. Dadurch entstanden hohe laufende Kosten, die nicht durch die eigentliche Reinigungsaufgabe verursacht wurden, sondern durch Wasserverbrauch, Abfallmenge und Entsorgungsaufwand.

Für den Kunden stellte sich daher die zentrale Frage: Wie kann der bestehende Reinigungsprozess so angepasst werden, dass weniger VE-Wasser verbraucht, weniger Spülmedium entsorgt und die Prozesssicherheit dennoch erhalten bleibt?

Mitarbeiter hält eine Leiterplatte vor einer Batch-Anlage in der Hand zur Prüfung des Reinigungsprozesses. | © @The Sour Cherry Fotografie - Michaela Curtis
Offene Batch-Anlage nach dem Reinigungsprozess, zeigt gereinigte Leiterplatten, die nach der Trocknung aus der Anlage entnommen wurden. | © @The Sour Cherry Fotografie - Michaela Curtis

— LösungsansatzVE-Wasser mehrfach aufbereiten statt nach jedem Prozess entsorgen

Gemeinsam mit dem Anlagenpartner des Kunden wurde ein angepasstes Prozesskonzept entwickelt. Ziel war es, das eingesetzte VE-Wasser nicht nach jedem Reinigungsdurchlauf vollständig zu entsorgen, sondern mehrfach aufzubereiten und wiederzuverwenden.

Durch diese Neuausrichtung konnte die Menge des zu entsorgenden Spülmediums deutlich reduziert werden. Gleichzeitig blieb der Fokus auf einem stabilen und kontrollierten Reinigungsprozess erhalten.

Für den Kunden bedeutete dies: weniger Entsorgungsaufwand, geringere laufende Betriebskosten und ein effizienterer Umgang mit dem eingesetzten VE-Wasser.

— Orientierung für Ihren Reinigungsprozess Häufige Fragen zur VE-Wasser-Aufbereitung in der Baugruppenreinigung

VE-Wasser wird in vielen Reinigungsprozessen als Spülmedium eingesetzt, um Rückstände nach der Reinigung von elektronischen Baugruppen zu entfernen. Die Qualität des Spülwassers beeinflusst das Reinigungsergebnis und die Prozesssicherheit.

VE-Wasser wird zum Kostenfaktor, wenn große Mengen verbraucht und anschließend entsorgt werden müssen. Besonders teuer kann dies werden, wenn keine Einleitgenehmigung vorliegt und das verwendete Spülmedium extern entsorgt werden muss.

Entsorgungskosten lassen sich reduzieren, wenn das verwendete VE-Wasser aufbereitet und mehrfach genutzt werden kann. Dadurch sinkt die Menge des zu entsorgenden Spülmediums.

Wenn keine Einleitgenehmigung vorliegt, darf verwendetes Spülwasser nicht ohne Weiteres eingeleitet werden. In solchen Fällen muss das Spülmedium häufig gesammelt und kostenpflichtig entsorgt werden. Eine angepasste VE-Wasser-Aufbereitung kann helfen, die Entsorgungsmenge zu reduzieren.

ZESTRON bewertet den bestehenden Reinigungsprozess, den VE-Wasserverbrauch, die Spülstrategie und mögliche Aufbereitungsansätze. Ziel ist ein wirtschaftlicher und prozesssicherer Reinigungsprozess mit reduziertem Verbrauch und geringerer Entsorgungsmenge.

— zestron expertiseSie möchten VE-Wasserverbrauch und Entsorgungskosten reduzieren?

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